Ein angeblicher Polizist oder ein Anruf aus einem Spital leugnen den Personen vor, dass einer nahestehenden Person etwas passiert sei. Nun fordern die Anrufer eine Kaution, damit das Familienmitglied nicht ins Gefängnis müsse.
Mit solchen oder ähnlichen Geschichten werden immer wieder Menschen in Bedrängnis geführt. Die Angerufenen werden auch unter Druck gesetzt, damit die Zahlungen schnell erfolgen.
Immer wieder werden Personen Opfer von Schockanrufen
Viele Fälle sind der Polizei unbekannt, da sich die Betroffenen nachträglich für ihren Fehler selbst verantwortlich machen und sich genieren, eine Anzeige zu erstatten. Die meist organisierten Gruppen gehen jedoch psychisch geschickt und geplant vor.
Auch nachträglich kann die Polizei eine Anzeige aufnehmen und sich um den Fall kümmern.
Wichtig zu beachten:
- Schweizer Behörden verlangen nie eine Kaution per Telefon oder eine Vorauszahlung für Gesundheitskosten
- Die Polizei stellt keine Geldforderungen am Telefon
- Bei einem Anruf, nehmen Sie Kontakt mit dem erwähnten Familienmitglied auf und überprüfen Sie die Geschichte
- Seien Sie misstrauisch, sprechen Sie mit Bekannten, Verwandten oder Nachbarn über solche Anrufe und klären eine Geschichte vor einer Zahlung ab. Übergeben Sie nie Geld an unbekannte Personen
Weitere Präventionshinweise auf folgende Seiten:
Betrug – Kanton Aargau (ag.ch)
Betrugsprävention | Aargauische Kantonalbank (akb.ch)
Schweizerische Kriminalprävention | Betrug (skppsc.ch)
Quelle: Kantonspolizei Aargau
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